KARATE
Aber erst einmal zum Anfang !
SHOTOKAN KARATE DIE GESCHICHTEDie Ursprünge des Karate reichen etwa 1500 Jahre zurück. Chinesische Mönche entwickelten aus Gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.Die Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung undSelbsterfahrung. Die Mönche brachten Ihre Kampfkunst nach Okinawa, eine Insel nahe amchinesischen Festland, wo sie unter den Einheimischen rasch Verbreitung fand,da Ihnen von der herrschenden Samuraikaste das Waffentragen untersagt war. Karate in der heutigen Form ist relativ jung. Erst Anfang des 20.Jahrhunderts brachte Meister Gichin Funakoshi Karate-Do nach Japan und aus der traditionellen Kampfkunst entwickelte sich auch ein kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wieder. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "Der Weg der Leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: Der Karateka (Karateübende) ist Waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ehtischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedangen und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.Im Training wird dieser hohe ehtische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentlichen Ziel, sondern die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. | |
20 Leitsätze des Shotokan Karate GICHIN FUNAKOSHI 01. karate dô wa rei ni hajimari rei ni owaru koto o wasurero na. Vergiss nie: Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt. 02. karate ni sente nashi. Im Karate gibt es kein Zuvorkommen. 03. karate wa gi no tasuke. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit. 04. mazu jikowo shire shikôshite hoka o shire. Erkenne dich selbst zuerst, dann den anderen 05. gijutsu yori shinjutsu. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik. 06. kokoro wa hanatan koto o yôsu. Lerne deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann. 07. wazawai wa ketai ni shôzu. Unheil entsteht durch Nachlässigkeit. 08. dôjô nomi no karate to omou na. Karate ist nicht nur im Dôjô. 09. karate no shugyô wa isshô dearu. Die Ausbildung im Karate geht ein Leben lang. 10. arayuru mono o karateka se soko ni myômi ari. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, das ist der Zauber der Kunst.
 11. karate wa yu no gotokui taezu netsu o ataezareba moto no mizu ni kaeru. Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig erwärmst 12. katsu kangae wa motso na, makenu kangae wa hitsuyô. Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst. 13. teki ni yotte tenka seyo. Wandle dich abhängig vom Gegner. 14. ikusa wa kyojitsu no sôju ikan ni ari. Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab. 15. hito no teashi o ken to omoe. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor. 16. danshi mon o izureba hyakuman noteki ari. Wenn man das Tor der Jugend verläßt, hat man viele Gegner. 17. kamae wa shoshinsha ni, ato wa shinzentai. Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Anfänger, später gibt es den natürlichen Zustand. 18. kata wa tadashiku, jissen wa betsumono. Übe die Kata korrekt, im echten Kampf ist das eine andere Sache. 19. chikara no kyôjaku, karada no shinshuku, waza no kankyû o wasureru na. Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung. 20. tsune ni shinenkofû seyo. Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem. GROßE KARATEMEISTER |
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